Die kreative Arbeit war für Stefan K. essenziell bei der Bewältigung seiner Alkoholsucht. Voller Stolz präsentiert er mir verschiedene Vasen, Körbe und andere Gegenstände, die er seit seinem Entzug geschaffen hat. „Ich musste jeden Tag von neuem anfangen aufzuhören.“ Dabei sei Langeweile die grösste Gefahr gewesen. Durch die kreative Arbeit im Atelier hatte Stefan K. nicht nur Struktur, sondern auch soziale Kontakte. Beides ist wichtig, um aus der Sucht rauszukommen. Bis heute entdeckt er neue Techniken und Materialen, die ihm Spass machen und ihn inspirieren, Neues zu schaffen. Welcher Punkt, frage ich ihn, denn der schwierigste sei bei seinen Projekten. „Der Anfang, natürlich.“

Ein anonymer Bildbeitrag für das Akzent Magazin der Pro Senectute beider Basel.